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Backup Teil 2: So sichert ihr euren Mac mit Time Machine



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Im zweiten Teil der Artikelreihe zum Thema Backup möchte ich euch zeigen, wie einfach ihr euren Mac sichern könnt. Das beste gleich vorweg: Dazu ist keine weitere Software nötig, denn der Mac bringt mit Time Machine bereits eine sehr gut funktionierende Backup-Lösung ab Werk mit. Und so leicht konfiguriert ihr Time Machine:

Öffnet zunächst die Systemeinstellungen und wählt TimeMachine aus
Anschließend gilt es, Time Machine zu aktivieren
Hier tauchen die in Frage kommenden Backup-Medien auf
Öffnet zunächst die Systemeinstellungen und wählt TimeMachine aus

Wählt im Dialog einfach das entsprechende Backup-Medium aus. Empfehlenswert ist immer, die Verschlüsselung zu aktivieren – sonst hat jeder, der an eure Backups kommt, Zugriff auf den kompletten Inhalt.

Habt ihr alles eingerichtet, sollte der Mac zeitnah mit dem ersten Backup beginnen.

Das erste Backup wird vorbereitet
Und los geht's
Das erste Backup wird vorbereitet

Datenwiederherstellung per Time Machine

Ist das Backup vollständig erledigt, habt ihr nun einen großen Pluspunkt in puncto Datensicherheit. Neben allen Daten enthält das Time Machine-Backup nämlich auch eine Kopie aller Programme und des Betriebssystems. Somit könnt ihr dank Time Machine-Backup im Ernstfall sogar alle Daten einfach auf einen neuen Mac übertragen und dort nahtlos weiterarbeiten.

Für die normalen Daten-Unfälle des Alltags à la „Ups, Datei gelöscht“ oder „Oh, aus Versehen überschrieben“ genügt es jedoch, einfach die Time Machine zu öffnen, denn dort stehen gelöschte Dateien und alte Versionen natürlich weiterhin zur Verfügung. Wie das geht, zeige ich euch jetzt.

Öffnet die Time Machine einfach aus einem Dokument eurer Wahl heraus
Wählt nun die gewünschte Version aus - per Klick ist sie wiederhergestellt
Öffnet die Time Machine einfach aus einem Dokument eurer Wahl heraus

Tipp: Time Machine auf dem NAS & mehrere Medien verwenden

NAS-Besitzer aufgepasst: Aktuelle NAS-Systeme haben fast immer einen Time Machine-Server integriert. Wer eine Apple Time Capsule besitzt, ist natürlich fein raus – hier wird Time Machine gleich nativ unterstützt. Aber auch allen anderen NAS-Besitzern, empfehle ich, das NAS als Speicherort für das Time Machine-Backup zu verwenden. Einmal in den Einstellungen des NAS aktiviert, sollte der Time Machine-Server des Netzwerkspeichers anschließend als weiteres Medium für Time Machine zur Verfügung stehen. Kommt zusätzlich noch eine externe Festplatte als zweites Medium ins Spiel, seid ihr absolut auf der sicheren Seite und habt so stets ein aktuelles Backup verfügbar – besser geht’s kaum.

Ist alles eingerichtet, erstellt Time Machine vollautomatisch Backups in folgendem Rhythmus:

  • Stündliche Backups der letzten 24 Stunden
  • Tägliche Backups des letzten Monats
  • Wöchentliche Backups aller vorherigen Monate

Dies basiert auf inkrementellen Backup, d.h. Time Machine speichert immer nur die Änderungen zur Vorversion.

NAS als Time Machine-Medium konfiguriert
NAS als Time Machine-Medium konfiguriert

Mehr zum Thema Backup

Dies ist der zweite Artikel rund um Backups. Hier kommt ihr zu den anderen Artikeln:

Teil 1 – Backup: Gut gesichert durchs digitale Leben

Teil 3 – So sichert ihr euer iOS-Device

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