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Arbeitsspeicher & SSD einbauen? So geht's

Ob Sie zügigeren Arbeitsspeicher verbauen möchten, Ihnen der RAM ausgeht oder Sie schneller auf Ihre Daten zugreifen wollen – mit schnellen Komponenten von Crucial laufen Ihre Games einfach besser. Sie haben noch nie an Notebook oder PC geschraubt? Keine Sorge, der Einbau ist gar nicht schwer – wir zeigen Ihnen, wie es geht. Am besten gehen Sie alle Schritte durch und machen einen Trockenlauf, damit es keine unerwarteten Hindernisse gibt oder Sie erst mittendrin merken, dass Sie weitere Hardware benötigen.


Den Arbeitsspeicher aufrüsten

Idealerweise verbauen Sie Arbeitsspeicher stets paarweise und mit identischen RAM-Modulen – wenn Sie mischen, kommt es eventuell zu Kompatibilitätsproblemen und der schnelle Arbeitsspeicher kann seine volle Performance nicht entfalten. Darum ist es unter Umständen sinnvoll, auch beim Ergänzen des bereits vorhandenen RAMs bisherige Module zu ersetzen. Achten Sie zudem darauf, dass es verschiedene, untereinander inkompatible Bauweisen gibt wie DDR3 und DDR4, DIMM (Desktops) und SODIMM (Notebooks und vereinzelt Mini-PCs). Ist ein großer Tower-Kühler im Desktop verbaut, passen Sie auf, ob Ihr Wunschriegel physisch Platz findet oder ob Sie vielleicht Riegel mit geringerer Bauhöhe brauchen. Beachten Sie weiterhin, ob eine eventuelle Garantie beim Umbau erlischt – Gaming-PCs und -Notebooks sind öfter mit weniger strengen Garantie-Bestimmungen versehen, die ein Aufrüsten ohne Garantie-Verlust erlauben.

 

Einbau im Notebook

Die Bedienungsanleitung oder eine Google-Suche nach Ihrem genauen Notebook-Modell wird Ihnen Auskunft darüber geben, wie Sie an den Arbeitsspeicher kommen – das unterscheidet sich von Gerät zu Gerät deutlich. Haben Sie die Möglichkeit, sollten Sie aber stets den Akku entfernen und dann die Power-Taste für mehrere Sekunden gedrückt halten, um sämtliche Restströme zu entladen. Erden Sie sich an einem unlackierten Teil Ihrer Heizung oder eines Computergehäuses. Meist können Sie dann an der Unterseite eine Wartungsklappe öffnen oder die Unterseite komplett abnehmen, indem Sie ein paar Schrauben lösen.

Einbau im Desktop

Schritt 1: Fassen Sie ein unlackiertes Metallteil Ihres verschlossenen Gehäuses an, trennen Sie danach das System von der Steckdose und drücken Sie mehrere Sekunden auf die Power-Taste, um sämtliche Restströme zu entladen. Öffnen Sie das Gehäuse.

Schritt 2: Lokalisieren Sie auf dem Mainboard – der großen Platine, auf der zahlreiche Komponenten verbaut und eingesteckt sind – die RAM-Slots. In der Regel sind diese nebeneinander angeordnet oder es liegen zwei weitere Slots auf der anderen Seite im selben Abstand vom Prozessor. Sind bereits mehrere Slots belegt, behalten Sie die Anordnung weiterhin bei. Ansonsten informiert das Handbuch des Mainboards über die ideale Belegung.

Schritt 3: Zum Entfernen vorhandener Riegel nutzen Sie die beiden Plastik-Halterungen, die das Modul umfassen. Drücken Sie die Halterungen in Richtung Mainboard und weg vom RAM, der sich dadurch aus dem Slot löst. Ziehen Sie dann den Riegel vorsichtig heraus. Vermeiden Sie Kontakt mit den Chips sowie den goldenen Kontakten – nutzen Sie stattdessen die schmale Kante als Grifffläche.

Schritt 4: Zum Einsetzen neuer Riegel drücken Sie ebenfalls auf die beiden Plastik-Teile, damit sie zur Seite geklappt sind. Nun können Sie das RAM-Modul einstecken. Achten Sie dabei auf die Einkerbung, die Fehler beim Einbau verhindern soll – das Einsetzen ist nur in eine Richtung möglich. Wenn Sie vorsichtig auf den Riegel drücken, sollten sich die Halterungen an der Seite aufrichten und den RAM umklammern. Arretieren Sie den Arbeitsspeicher mit etwas Druck auf diese Plastik-Teile und sichern Sie das Modul noch einmal mit sanftem Druck auf das Mainboard, ohne es zu verbiegen.

Schritt 5: Setzen Sie Ihren Computer wieder zusammen und probieren Sie, ob das System startet. Dies kann länger als üblich dauern. Startet der Rechner nicht, trennen Sie Ihr System vom Strom und versuchen Sie es nach ein paar Sekunden nochmal. Haben Sie immer noch Probleme, prüfen Sie noch einmal den Sitz der RAM-Module.

 

Arbeitsspeicher optimieren

Gerade, wenn Sie einen Gaming-PC einsetzen und in erstklassigen Arbeitsspeicher investiert haben, möchten Sie die maximale Leistung herausholen.

XMP: Ihr Crucial-Gaming-RAM verfügt über ein XMP-Profil, das dem System sagt, wie die optimalen Einstellungen aussehen. Stellen Sie im BIOS sicher, dass das Mainboard dieses Profil auch nutzt – die Option heißt meistens XMP, kann aber je nach Hersteller und Plattform auch Namen wie DOCP und EOCP tragen. Und mit dem Tool "CPU-Z" sehen Sie, ob der Arbeitsspeicher wie vorgesehen läuft.

Übertakten: Beim Übertakten betreiben Sie Ihre Komponenten außerhalb der Spezifikationen, das heißt Sie heben die Taktraten an und setzen auf aggressivere Timings, bis das System nicht mehr stabil läuft. Dabei kann es auch nötig sein, das BIOS komplett zurückzusetzen, was mehr oder weniger einfach ist – Sie handeln also auf eigene Gefahr. Bei Ryzen-Systemen hat sich das Tool "DRAM Calculator for Ryzen" bewährt, bei dem Sie genaue Daten zum Modul eintragen und dann Werte erhalten, die vermutlich funktionieren werden. Übrigens: Auch Intel-Nutzer können die Werte versuchen (als Chipsatz X570 auswählen). Um sicher zu gehen, dass alles stabil läuft, greifen Sie zum Beispiel zum Tool "memtest86", das möglichst lange, mindestens über Nacht, laufen sollte. Auch ist es möglich, dass aggressivere Timings in Ihren Anwendungen mehr bringen als höhere Taktraten.

Die SSD aufrüsten

Informieren Sie sich, für welche SSDs in Ihrem System Platz vorhanden ist. Wertvolle Hinweise sollten Sie im Handbuch des Notebooks oder, bei Desktop-PCs, des Mainboards/Computers finden. Ist kein M.2-Slot vorhanden, fällt die Entscheidung leicht: Es wird eine 2,5-Zoll-SSD.

Bei M.2 müssen Sie mehr beachten, dafür erleben Sie hier auch die beste Performance. Notebooks und Mainboards, die lediglich SATA unterstützen, sind rar geworden, dennoch waren sie es nicht immer. Darum lohnt es sich, das vor dem Kauf zu prüfen. Die NVMe-Schnittstelle ist allerdings deutlich schneller. Der nächste Punkt ist die Bauform – welche physikalische Größe wird von Mainboard oder Notebook unterstützt? M.2-SSDs tragen eine vierstellige Zahl wie 2280 im Namen oder in der Produktbeschreibung. Hierbei steht 22 für die Breite und 80 für die Länge der SSD in Millimetern. Bei einem Desktop werden auch kürzere SSDs akzeptiert.

Möchten Sie nach dem Umbau Ihr System wie gewohnt weiter verwenden, müssen die neue SSD und das alte Systemlaufwerk gleichzeitig am Computer angeschlossen sein. Je nach Computer oder Notebook benötigen Sie daher ein leeres externes Gehäuse mit USB-Anschluss, in das Sie die neue SSD erst einmal einbauen. Ist alles abgeschlossen, bauen Sie den übriggebliebenen Datenträger in das Gehäuse ein und besitzen eine externe Festplatte.

Wenn Sie hingegen die Gelegenheit nutzen, um Ihr System neu zu installieren, können Sie gleich zum Einbau fortschreiten. Beachten Sie aber, dass Sie nach dem Tausch nicht mehr ohne Weiteres auf das ausgetauschte Laufwerk zugreifen können. Sichern Sie also vorher alle Daten, die Sie benötigen.

Schaffen Sie sich in jedem Fall eine gut beleuchtete und saubere Arbeitsfläche. Erden Sie sich zudem regelmäßig, indem Sie eine unlackierte Stelle Ihrer Heizung oder ein unlackiertes Metallteil eines geschlossenen Computergehäuses berühren, bevor Sie es von der Steckdose trennen.

 

Die neue SSD für den Einsatz vorbereiten

Schritt 1: Bauen Sie gemäß der Anleitung des externen Gehäuses Ihre neue Festplatte oder SSD ein. Besitzt Ihr Desktop oder Notebook ausreichend Anschlüsse, bauen Sie die neue SSD stattdessen direkt in Ihren Computer ein.

Schritt 2: Laden Sie von der Crucial-Webseite das Tool "Acronis True Image for Crucial" und installieren Sie es.

Schritt 3: Schließen Sie die neue SSD per USB an und nutzen Sie "True Image", um das System-Laufwerk auf die neue SSD zu klonen.

Schritt 4: Ist der Klonvorgang abgeschlossen, entnehmen Sie die SSD wieder aus dem externen Gehäuse.

 

Einbau im Notebook

Die Bedienungsanleitung oder eine Google-Suche nach Ihrem genauen Notebook-Modell wird Ihnen Auskunft darüber geben, wie Sie an den internen Speicher kommen – das unterscheidet sich von Gerät zu Gerät teilweise deutlich. Haben Sie die Möglichkeit, sollten Sie aber stets den Akku entfernen und dann die Power-Taste gedrückt halten. Meist können Sie dann an der Unterseite eine Wartungsklappe öffnen oder die Unterseite komplett abnehmen, indem Sie ein paar Schrauben lösen.

 

Einbau im Desktop, M.2-SSD

Schritt 1: Trennen Sie danach das System von der Steckdose und drücken Sie mehrere Sekunden auf die Power-Taste, um sämtliche Restströme zu entladen. Öffnen Sie das Gehäuse.

Schritt 2: Suchen Sie auf der Hauptplatine nach dem M.2-Slot – die Bedienungsanleitung hilft Ihnen dabei, denn unter Umständen liegt er versteckt unter einem Kühlkörper. Sind mehrere Slots vorhanden, gibt die Bedienungsanleitung Ratschläge, welcher Anschluss die beste Performance liefert.

Schritt 3: Bauen Sie die SSD gemäß der Anleitung ein – die nötigen Schritte unterscheiden sich. In der Regel setzen Sie den Riegel in den dafür vorgesehenen Slot und schrauben ihn mit einer dem Mainboard beigelegten Schraube fest.

Schritt 4: Jetzt nur noch das Computer-Gehäuse verschließen und durchstarten.

Einbau im Desktop, 2,5-Zoll-SSD

Schritt 1: Trennen Sie danach das System von der Steckdose und drücken Sie mehrere Sekunden auf die Power-Taste, um sämtliche Restströme zu entladen. Öffnen Sie das Gehäuse.

Schritt 2: Suchen Sie im Gehäuse nach einem für 2,5-Zoll-Festplatten vorgesehenen Platz und bauen Sie die SSD ein. Nutzen Sie dafür die beim Gehäuse mitgelieferten Schrauben, um Schäden an der SSD zu vermeiden. Ist kein Platz vorhanden, kaufen Sie einen Adapter von 3,5- auf 2,5-Zoll-Festplatten.

Schritt 3: Schließen Sie die SSD per SATA-Kabel an einen freien SATA-Port am Mainboard an und verbinden Sie die SSD mit dem Netzteil.

Schritt 4: Jetzt nur noch das Computer-Gehäuse verschließen und durchstarten.


 

Ballistix-RAM von Crucial: Unsere Highlights


Zuletzt aktualisiert am 04.06.2020 von Cyberport-Redaktion