Objektiv betrachtet"Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte." So beschrieb der Fotograf Mario Cohen die Kunst der Fotografie. Diese Kunst bedarf eines aufmerksamen Auges ebenso wie adäquater technischer Ausrüstung. Und diese beinhaltet neben Ihrer Kamera auch geeignete Objektive. Ob Weitwinkel oder Tele, Festbrennweite oder Zoom – die Auswahl ist groß und oft verlangen bestimmte Situationen nach speziellen Optiken. Welches Objektiv für Ihre Tour das richtige ist, erfahren Sie in unserer Kaufberatung.
| Das richtige Objektiv für jede Gelegenheit Ganz gleich, für welche Objektivart Sie sich entscheiden: Bestimmte Aufnahmesituationen verlangen nach bestimmten Objektiven. Sie möchten eine weite Landschaft mit dramatischem Himmel einfangen? Dann sind Sie mit einem Weitwinkelobjektiv (zirka 12 bis 24 mm Brennweite) am besten beraten. Mit einem sogenannten Fisheye-Objektiv, einem extremen Weitwinkel um 8 mm, bilden Sie sogar alles in einem Winkel von 180 Grad ab – kunstgerechte Verzeichnungen inklusive. Wollen Sie hingegen lieber ins Detail gehen und besonders nah an Ihr Motiv heran? Dann ist ein Makro-Objektiv (um 50 bzw. 100 mm) empfehlenswert. Ein Makro-Objektiv hat eine besonders geringe Nahgrenze. So können Sie ganz nah an Ihr Motiv herangehen und auch das kleinste Detail noch scharf abbilden.
Ganz weit weg & doch ganz nah: TeleobjektiveSollten Sport- oder Naturfotografie Ihr Metier sein, kommen Sie über kurz oder lang an Brennweiten-starken Teleobjektiven (von etwa 80 bis 500 mm) nicht vorbei. Diese bringen zwar vor allem im oberen Brennweitenbereich deutlich mehr auf die Waage und verlangen oft nach Stativ-Unterstützung, erlauben aber im Gegenzug Fotos von Motiven, an die Sie sonst nur schwer oder unter Gefahren heran kämen. Darüber hinaus finden lichtstarke Teleobjektive um 70 bis 100 mm auch in der Portraitfotografie Anwendung.Filter oder kein Filter, das ist hier die Frage Sie waren ein äußerst beliebtes Stilmittel in der analogen Fotografie und sind auch heute noch von – wenn auch nicht unumstrittener – Bedeutung: Filter. Prinzipiell gilt: Lassen Sie so wenig wie möglich zwischen Linse und Motiv kommen. Ein Sternfilter auf einem Polarisationsfilter auf einem Verlaufsfilter mag einen interessanten Effekt erzielen, führt aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu Vignettierungen an den Bildrändern und verringert darüber hinaus die Bildqualität. Weniger ist daher mehr, zumal Sie auch zahlreiche Effekte in der Nachbearbeitung oder über das Effekt-Menü Ihrer Kamera hinzufügen können. So bewahren Sie die optimale Bildqualität bei der Aufnahme und haben dennoch ein Maximum an kreativen Möglichkeiten.UV-Filter dienen dennoch nach wie vor als Objektivschutz und auch Polfilter sind sinnvoll, um zum Beispiel Oberflächenspiegelungen zu verringern. Jenseits davon wollen Filtereinsatz und die Wahl des Objektivs wohl überlegt sein. Schließlich ist jede Motivgelegenheit einzigartig und Sie wollen sie sicherlich nicht versäumen. |
| Videopodcast: Canons Objektiv-Lehrgang | ||||
| Teil 1: Einführung | Teil 2: Makro | Teil 3: Portrait | Teil 4: Landschaft | Teil 5: Sport & Natur |
Zuletzt aktualisiert am 22.02.2012 von Cyberport-Redaktion
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